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19th nervous breakdown

oh mann.

ich hätte nie gedacht, dass ich mal solche panik haben würde.

es ist eigentlich ganz in ordnung, blind, taub und gefühllos zu sein. es tut ein bisschen weh, du fühlst dich elend und dir ist viel zu heiß und ungemütlich. in deinem mund ist dieses metallische gefühl, diese ungute vorahnung, dass dir gleich schlecht wird.

dann geht es wieder. du kannst sehen, du hörst wieder, du kannst dein gesicht wieder spüren, und du denkst: "hey, eigentlich gar nicht so schlimm. lass uns weitermachen wie gewohnt." die geräusche kommen wieder, dein sichtfeld wird wieder hell. kribbeln in den fingerspitzen.

 

und dann trifft es dich. auf einmal sitzt du zitternd in der ecke, dir ist unglaublich kalt obwohl die sonne schon morgens wärmstens scheint. deine beine geben nach. und wenn du daran denkst, wie es war, fängst du plötzlich an zu weinen. völliger zusammenbruch.

heute so passiert.

und es tut verdammt gut, wenn es wieder vorbei ist. 

9.5.08 20:33


stand out on the edge of the earth.

soooo. es gibt nichts nervigeres, als zu warten. auf etwas zu warten, von dem man weiß dass es kommen muss, aber das einfach nicht kommen will!

eine prüfung. ein besuch. ein buch, eine cd. ein anruf. ein brief. eine email.

und auf genau das warte ich gerade - eine email. ich warte seit fast zwei wochen ziemlich gespannt, und zwar auf eine mail, die mein leben ein kleines bisschen verändern könnte..... ich hab mich bei einem wasserkühlungsvertrieb beworben.

wem jetzt das wort wasserkühlung nichts sagt: eine art, seinen pc zu kühlen, als alternative zu mehreren lüftern oder so. und nein, man kippt nicht einfach das wasser ins gehäuse.

nicht dass ich so wahnsinnig viel ahnung von dem kram hätte. muss ich aber zum glück nicht mal. ich muss das ganze nur ins englische übersetzen können. eine kostprobe habe ich abgeschickt, vor zwei wochen. und jetzt warte ich. auf eine nachricht. irgendeine nachricht. wobei mir natürlich eine positive lieber wäre, denn mittlerweile bin ich echt scharf auf den job. macht sich gut, wenn man sagen kann: "ja, ich habe schon einmal was übersetzt." grade für jemanden wie mich, der ja mit dem übersetzerberuf liebäugelt, ist das ja ein ziemliches plus.

 

es fühlt sich ein bisschen so an, wie wenn man auf einem abgrund steht. also, an einem abgrund. hinter sich nichts, und unten die welt. nichts dass das logisch möglich ist, die welt als diese kugel unter sich zu sehen und gleichzeitig an einem abgrund direkt darüber zu stehen. aber es geht ja auch nicht um logik, sondern um metaphern.

in jedem fall wäre diese mail ein schubs. ein kleiner schubs. und schon wanke ich und falle. pralle hart af die erde auf. und dann werde ich sehen, wie ich weitermachen muss.

16.5.08 20:15





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